SUSiEtec FabEagle® Connect: einfache und effiziente Konnektivität im Produktionsumfeld

 

 

Das Konzept der Industrie 4.0 steht für die durchgängige Vernetzung von Produktionsumgebungen. Bereits heute nutzen 59 Prozent der deutschen Industrieunternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern Anwendungen aus dem Bereich der Industrie 4.0. Das stellt eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom über den Digitalisierungsgrad in Fabriken fest. Weitere Betriebe planen demnach den mittel- bis langfristigen Einsatz solcher Anwendungen.

 

Datenbasierte Geschäftsmodelle setzen sich durch

Durch Industrie 4.0 halten in vielen Unternehmen datenbasierte Geschäftsmodelle Einzug. Hand in Hand damit geht die Verwendung zahlreicher unterschiedlicher Datenquellen. Hier reicht das Spektrum von Sensoren und Aktoren über Robotersteuerungen bis hin zu Maschinensteuerungen (SPS oder PC-basierend). Unterschiedliche Formate und Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei unvermeidlich. Die Datengenerierung für weiterführende Analysen wird damit zu einer echten Herausforderung. Als Lösung bietet sich ein einheitliches Toolset an, wie Kontron es mit SUSiEtec innerhalb seines Portfolios bereitstellt.

 

 

 

Konnektivität ist ein komplexer Prozess

Wer mit Hilfe von AI-Algorithmen Prozesse automatisieren und effizienter gestalten will, kommt an dem Thema Konnektivität nicht vorbei. Hinzu kommt der Einsatz von Cloud-Computing. Fertigungsdaten werden hier über Protokolle wie beispielsweise REST, MQTT oder AMQP übertragen. Viele Betriebe sind aber in ihrer Planung noch nicht so weit fortgeschritten, haben das Thema Konnektivität nur rudimentär, manchmal gar nicht gelöst. Die scheinbare Komplexität der Aufgabe verhindert die Umsetzung adäquater Lösungen. Es geht ja nicht nur um die Frage, wie man Maschinen und IT-Systeme produktiv verbinden kann. Es muss im Produktionsumfeld auch gelingen, die notwendigen Datenbanken zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Daten zu füllen und dabei gleichzeitig die korrekten Formate einzuhalten. Die Veränderung von Dateiformaten gehört dabei zum Alltag – zum Beispiel die Überführung einer CSV-Textdatei in das JSON-Format.

 

Herkulesaufgabe wird gelöst

Die Software-Experten von Kontron AIS haben eine Lösung für diese Herkulesaufgabe gefunden: die Konnektivitäts-Plattform FabEagle® Connect. Die Software ist kein klassischer Eins-zu-Eins-Konverter für bestimmte Datenformate, wie beispielsweise OPC zu MQTT. Vielmehr handelt es sich im Kern um eine Middleware, die als Schicht mit eigener Logik fungiert. Auf diese Weise lassen sich multiple Quellen und Ziele über konfigurierbare Bausteine integrieren. Diese Konfigurationen bestehen dann aus Komponenten für Konnektivität, Datenzugriff und Verarbeitung. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Daten aus mehreren Maschinen vorbereiten und in eine Cloud-Anwendung liefern. Um die Daten auf einer Zeitachse einordnen zu können, werden sie durch einen Buffer in der Logikschicht der Middleware mit einem Zeitstempel versehen. Daten lassen sich so einfach bearbeiten, konfigurieren, im Format anpassen und gegebenenfalls komprimieren, bevor sie an die Cloud-Anwendung geliefert werden.

 

Flexibilität dank hoher Skalierbarkeit

Im Produktionsumfeld ist Flexibilität nicht nur eine gefragte Eigenschaft, sondern in hart umkämpften Märkten oft sogar eine Überlebensfrage. FabEagle® Connect ist problemlos skalierbar. Einfache Anwendungen lassen sich durch notwendige Konfigurationen erweitern. Bei Bedarf können sie auch in mehrere, parallele Konfigurationen aufgeteilt werden. Einerseits sorgt das für Redundanzen, andererseits erhöht sich auf diese Weise auch der Datendurchsatz. Vorkonfigurierte Standardschnittstellen sowie die Wiederverwendbarkeit vorhandener Schnittstellen optimieren den Programmieraufwand, was die Umsetzung sonst zeitintensiver Projekte deutlich beschleunigt. Konnektivität wird damit einfach und effizient umsetzbar.

 

 

Haben Sie in Ihren Projekten für die Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen sich schon die Frage nach einer einfacheren Konnektivität gestellt?

 

Das war der dritte Teil unserer Blogartikel-Reihe über das SUSiEtec Toolset für ganzheitliche Digitalisierung. Im vierten und letzten Teil erfahren Sie demnächst an dieser Stelle mehr über das Modul SUSiEtec Workforce.

 

 

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